Möchtest du störende Haare effektiv und langanhaltend entfernen, ohne deine Haut unnötig zu reizen? Dann ist das richtige Epilieren der Schlüssel zu glatter, gepflegter Haut, und wir zeigen dir, wie du typische Fehler vermeidest und das beste Ergebnis erzielst.
Das sind die beliebtesten Epilierer Produkte
Die Grundlagen des Epilierens: Was du wissen musst
Epilieren ist eine beliebte Methode der Haarentfernung, die mechanisch funktioniert. Kleine Pinzetten an einem rotierenden Kopf greifen die Haare an der Wurzel und ziehen sie heraus. Im Gegensatz zum Rasieren, bei dem das Haar nur an der Oberfläche abgeschnitten wird, sorgt das Epilieren für eine längere Glätte, da das Haar mit der Zeit neu nachwachsen muss. Die Haarfollikel werden dabei nicht beschädigt, was zu einem schmerzhafteren Prozess im Vergleich zu beispielsweise Waxing führen kann, aber oft länger anhaltende Ergebnisse verspricht.
Warum Epilieren die richtige Wahl sein kann
- Langanhaltende Glätte: Die Haare werden samt Wurzel entfernt, was bedeutet, dass die Wachstumsphase länger ist. Erste Ergebnisse können sich über mehrere Wochen hinweg sehen lassen.
- Feineres Nachwachsen: Mit der Zeit können die nachwachsenden Haare feiner und weicher werden, was das Nachwachsen weniger sichtbar macht.
- Kosteneffizienz: Langfristig kann Epilieren günstiger sein als regelmäßiges Waxing im Studio oder der Kauf von Einwegrasierern.
- Flexibilität: Du kannst Epilieren bequem zu Hause durchführen, wann immer du möchtest.
- Reduziertes Einwachsen (bei richtiger Anwendung): Obwohl Haare einwachsen können, kann eine sorgfältige Vor- und Nachbehandlung dieses Risiko minimieren.
So funktioniert ein Epilierer
Moderne Epilierer sind hochentwickelte Geräte, die mit einer Vielzahl von Pinzetten ausgestattet sind. Diese Pinzetten öffnen und schließen sich in hoher Frequenz und erfassen so die Haare. Die Anzahl der Pinzetten variiert je nach Modell und kann von 20 bis über 60 reichen. Mehr Pinzetten bedeuten in der Regel eine schnellere Haarentfernung, da mehr Haare pro Umdrehung erfasst werden. Einige Geräte verfügen über verschiedene Aufsätze für unterschiedliche Körperpartien oder für eine sanftere Anwendung, beispielsweise für empfindliche Zonen.
Vorbereitung ist alles: So machst du deine Haut bereit
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für ein schmerzarmes und gründliches Epilieren. Wenn du deine Haut richtig auf die Haarentfernung vorbereitest, minimierst du nicht nur Schmerzen, sondern verhinderst auch Hautirritationen und eingewachsene Haare.
Der richtige Zeitpunkt: Wann du epilieren solltest
Der beste Zeitpunkt zum Epilieren ist, wenn deine Haut entspannt und warm ist. Eine warme Dusche oder ein warmes Bad kurz vor dem Epilieren öffnet die Poren und macht die Haare geschmeidiger. Dies erleichtert dem Epilierer das Greifen der Haare an der Wurzel und reduziert das Ziepempfinden. Vermeide es, direkt nach dem Aufstehen zu epilieren, da die Haut dann oft noch empfindlicher ist.

Hautpeeling: Der Schlüssel zur Vermeidung eingewachsener Haare
Ein sanftes Peeling ein bis zwei Tage vor dem Epilieren ist unerlässlich. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen, die die Haarfollikel blockieren und so eingewachsene Haare verursachen können. Nutze einen weichen Bürstenaufsatz, einen Peelinghandschuh oder ein feinkörniges Peelingprodukt. Achte darauf, die Haut danach gut abzuspülen und zu trocknen.
Trockene Haut für optimale Ergebnisse
Nach dem Duschen oder Baden ist es wichtig, dass deine Haut vollständig trocken ist. Feuchte Haare sind rutschiger und werden vom Epiliergerät schlechter gegriffen. Tupfe deine Haut vorsichtig ab oder lasse sie an der Luft trocknen. Manche Epilierer sind sogar für die Nassanwendung geeignet, aber für die beste Gründlichkeit und für Anfänger ist trockene Haut oft vorteilhafter.
Haarlänge beachten: Die ideale Länge für das Epilieren
Für optimale Ergebnisse sollten deine Haare eine Länge von etwa 3-5 Millimetern haben. Sind die Haare zu kurz, kann der Epilierer sie möglicherweise nicht gut greifen. Sind sie zu lang, kann das Ziehen unangenehmer sein. Sollten deine Haare länger sein, ist es ratsam, sie vorher vorsichtig mit einer Schere zu kürzen.
Die Epiliertechnik: Schritt für Schritt zur glatten Haut
Die richtige Technik beim Epilieren ist entscheidend, um Schmerzen zu minimieren und ein gründliches Ergebnis zu erzielen. Geduld und die richtige Handhabung des Geräts sind hierbei deine besten Freunde.
Das Gerät richtig halten
Halte den Epilierer in einem Winkel von etwa 90 Grad zur Haut. Ziehe die Hautpartie, die du epilieren möchtest, straff. Dies hilft, die Haare besser zu erfassen und reduziert das Risiko von Hautfaltenbildung und damit verbundenen Schmerzen. Beginne langsam und gewöhne dich an das Gefühl.
Die Bewegungsrichtung
Führe den Epilierer langsam und gleichmäßig gegen die Wuchsrichtung der Haare. Achte auf ein konstantes Tempo. Wenn du zu schnell bist, kann es sein, dass nicht alle Haare erfasst werden. Wenn du zu langsam bist, kann es unangenehmer werden. Experimentiere, um das für dich angenehmste Tempo zu finden.
Empfindliche Bereiche behandeln
Für empfindlichere Bereiche wie Achseln oder die Bikinizone ist es ratsam, spezielle Aufsätze zu verwenden, falls dein Epilierer diese anbietet. Diese Aufsätze können den Anpressdruck reduzieren und die Haut gleichzeitig straffen. Nimm dir extra Zeit und ziehe die Haut besonders gut straff. Bei manchen Personen kann es helfen, die Haare in diesen Zonen in leicht unterschiedliche Richtungen zu epilieren, da sie dort nicht immer einheitlich wachsen.
Pausen einlegen und Haut beruhigen
Gerade am Anfang kann Epilieren etwas unangenehm sein. Mache bei Bedarf Pausen. Wenn du merkst, dass die Haut zu sehr gereizt ist, halte kurz inne, massiere die Stelle sanft und mache dann weiter. Kühle die Haut nach dem Epilieren mit kühlem Wasser oder einem kalten Umschlag, um Rötungen zu lindern.
Nachsorge: So bewahrst du die Glätte und schützt deine Haut
Die richtige Nachsorge ist genauso wichtig wie die Vorbereitung, um Hautirritationen vorzubeugen und die glatte Haut möglichst lange zu erhalten. Sie hilft, eingewachsene Haare zu verhindern und die Haut geschmeidig zu halten.
Kühlen und Beruhigen
Unmittelbar nach dem Epilieren kann die Haut gerötet und leicht empfindlich sein. Kühle die epilierten Bereiche mit einem kalten Waschlappen, einem Kühlpack (in ein Tuch gewickelt) oder indem du die Haut unter kaltem Wasser durchspülst. Beruhigende Lotionen mit Aloe Vera oder Kamille können ebenfalls helfen, Rötungen und Irritationen zu lindern.
Feuchtigkeit spenden
Nachdem die Haut abgekühlt ist, trage eine feuchtigkeitsspendende Lotion auf. Achte auf parfümfreie Produkte, um zusätzliche Reizungen zu vermeiden. Eine gut durchfeuchtete Haut ist geschmeidiger und kann das Nachwachsen von Haaren erleichtern, ohne dass sie einwachsen.
Peeling als Dauerpflege
Setze das Peeling auch nach dem Epilieren fort. Beginne damit etwa 2-3 Tage nach der Haarentfernung wieder und wiederhole es 2-3 Mal pro Woche. Dies ist der wichtigste Schritt zur Prävention von eingewachsenen Haaren. Die regelmäßige Entfernung abgestorbener Hautzellen hält die Poren frei und ermöglicht es den Haaren, ungehindert nachzuwachsen.
Sonneneinstrahlung meiden
Direkte Sonneneinstrahlung auf frisch epilierte Haut sollte vermieden werden. Die Haut ist in diesem Zustand empfindlicher und kann leichter Sonnenbrand bekommen. Schütze die epilierten Stellen mit Kleidung oder hohem Sonnenschutzfaktor, wenn du nach draußen gehst.
Übersicht: Dein Weg zur perfekten Epilation
| Phase | Wichtige Schritte | Ziele | Dauer |
|---|---|---|---|
| Vorbereitung | Warmes Bad/Dusche, Peeling (1-2 Tage vorher), Haut gründlich trocknen | Poren öffnen, abgestorbene Haut entfernen, Haare leichter greifbar machen, Irritationen vorbeugen | Vor der Epilation |
| Epilation | Gerät im 90°-Winkel halten, Haut straffen, langsam gegen die Wuchsrichtung bewegen | Gründliche Haarentfernung an der Wurzel, Schmerzen minimieren | Während der Epilation |
| Nachsorge | Kühlen, beruhigende Lotion, Feuchtigkeitspflege, regelmäßiges Peeling (ab 2-3 Tage danach) | Haut beruhigen, Rötungen lindern, eingewachsene Haare verhindern, Glätte erhalten | Nach der Epilation und fortlaufend |
| Langfristige Pflege | Regelmäßiges Peeling (2-3x pro Woche), Sonnenschutz, feuchtigkeitsspendende Pflege | Vorbeugung von eingewachsenen Haaren, Erhaltung der Hautgesundheit und Glätte | Fortlaufend zwischen den Epilationsterminen |
Häufige Probleme und Lösungen
Auch bei sorgfältiger Anwendung können beim Epilieren Probleme auftreten. Doch für die meisten dieser Schwierigkeiten gibt es einfache Lösungen und Präventionsstrategien.
Rötungen und Hautreizungen
Ursache: Die Haut ist nach dem Herausziehen der Haare oft gerötet. Dies ist eine natürliche Reaktion, die durch mechanische Reibung und das Entzünden der Haarfollikel entsteht.
Lösung: Kühle die Haut sofort nach der Epilation. Trage beruhigende Produkte mit Aloe Vera oder Kamille auf. Vermeide parfümierte Cremes. Bei sehr empfindlicher Haut kann es helfen, die Haare mit Wachs zu entfernen, da dies oft weniger irritierend ist, aber nicht so langanhaltend.
Eingewachsene Haare
Ursache: Abgestorbene Hautzellen blockieren den Haarfollikel, sodass das nachwachsende Haar nicht durch die Hautoberfläche dringen kann und sich darunter einbettet. Dies tritt häufiger auf, wenn die Haut nicht richtig vorbereitet oder gepflegt wird.
Lösung: Regelmäßiges Peeling ist die wichtigste Maßnahme. Beginne mit dem Peeling ein bis zwei Tage vor der Haarentfernung und setze es fort, indem du die epilierten Stellen 2-3 Mal pro Woche peelt. Stelle sicher, dass deine Haut nach dem Epilieren gut durchfeuchtet ist.
Schmerzen während der Epilation
Ursache: Das Ziehen der Haare an der Wurzel ist naturgemäß mit einem gewissen Schmerzempfinden verbunden, besonders bei den ersten Anwendungen oder in empfindlichen Zonen.
Lösung: Beginne mit kleineren Bereichen oder entspannteren Körperteilen, um dich an das Gefühl zu gewöhnen. Eine warme Dusche vorab entspannt die Haut. Halte die Haut straff. Viele Geräte haben mittlerweile spezielle Aufsätze für empfindliche Bereiche, die den Schmerz reduzieren können. Eine schmerzlindernde Salbe vorab kann ebenfalls helfen, ist aber nicht immer notwendig und sollte vorsichtig angewendet werden.
Hautunreinheiten und Pickelchen
Ursache: Ähnlich wie bei eingewachsenen Haaren können verstopfte Poren und Bakterien zu kleinen Pickelchen führen, besonders wenn die Haut nach der Epilation nicht richtig gepflegt wird oder du zu enge Kleidung trägst.
Lösung: Achte auf eine gute Hygiene. Wasche deine Hände vor und nach der Epilation. Trage nach der Haarentfernung lockere Baumwollkleidung, um Reibung zu vermeiden. Eine antibakterielle Nachbehandlung kann bei Neigung zu Pickelchen hilfreich sein, sollte aber nicht zu austrocknend sein.
Das sind die neuesten Epilierer Produkte mit der besten Bewertung
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Epilieren richtig gemacht: So gelingt die Haarentfernung gründlich und hautschonend
Kann ich mich auch während der Periode epilieren?
Ja, du kannst dich während deiner Periode epilieren. Viele Frauen bemerken jedoch, dass ihre Haut in dieser Zeit empfindlicher ist. Wenn du also eine höhere Schmerzempfindlichkeit hast, ist es vielleicht ratsamer, die Haarentfernung auf eine andere Zeit im Zyklus zu legen.
Wie lange hält das Ergebnis nach dem Epilieren an?
Die Glätte nach dem Epilieren hält in der Regel 2 bis 4 Wochen an. Dies hängt jedoch von deinem individuellen Haarwachstum, der Körperregion und der Beschaffenheit deiner Haare ab. Bei regelmäßiger Anwendung kann sich die Wachstumsphase verlängern und das Haar feiner nachwachsen.
Sind Epiliergeräte wasserdicht?
Viele moderne Epiliergeräte sind wasserdicht und für die Nassanwendung in der Dusche oder Badewanne konzipiert. Die Nassanwendung kann für einige Frauen schmerzlindernder sein, da das warme Wasser die Poren öffnet und die Haut entspannt. Achte jedoch immer auf die Angaben des Herstellers, da nicht alle Geräte wasserdicht sind.
Welche Körperteile kann ich mit einem Epilierer behandeln?
Epilierer sind für die Anwendung an verschiedenen Körperteilen geeignet, darunter Beine, Achseln, Arme und der Intimbereich (Bikinizone). Für empfindlichere Zonen wie das Gesicht gibt es spezielle Gesichts-Epilierer mit kleineren Köpfen und feineren Pinzetten. Bei der Anwendung im Intimbereich ist besondere Vorsicht geboten, und du solltest die Haut stets gut straffen.
Kann Epilieren zu bleibenden Schäden an der Haut führen?
Bei korrekter Anwendung und richtiger Nachsorge führt Epilieren nicht zu bleibenden Schäden an der Haut. Rötungen und leichte Reizungen sind vorübergehend. Chronische Probleme wie starke Entzündungen oder Narbenbildung sind sehr selten und meist auf mangelnde Hygiene, falsche Technik oder vorbestehende Hauterkrankungen zurückzuführen. Wenn du unsicher bist, konsultiere einen Dermatologen.
Ist Epilieren für alle Hauttypen geeignet?
Epilieren ist grundsätzlich für die meisten Hauttypen geeignet. Bei sehr empfindlicher Haut, zu Akne neigender Haut oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis solltest du jedoch vorsichtig sein. In solchen Fällen ist es ratsam, vorab einen Hautarzt zu konsultieren, um mögliche Risiken abzuklären und herauszufinden, ob Epilieren für dich die richtige Methode ist.